
Sicherstellen Sie die Sicherheit Ihres Badezimmerheizers – und schützen Sie Ihre Zehen vor Stromschlägen!
Seien wir ehrlich: Wasser und Elektrizität bilden eine gefährliche Kombination. Im Badezimmer gibt es überall Dampf – und gelegentlich auch Spritzer von Wasser. Diese Feuchtigkeit sucht immer nach einem Weg zum elektrischen Netzwerk. Dadurch kann es zu Kurzschlüssen kommen – oder noch schlimmer: Der Heizer kann einen Stromstoß auslösen.
Um alles sicher zu halten, konzentrieren wir uns auf zwei Dinge: Die Verwendung von Materialien, die elektrischen Strom naturgemäß blockieren, sowie das Versiegeln aller Stellen, an denen es zu Leckagen kommen könnte.
Der Kampf gegen Feuchtigkeit
Wir verwenden hochreines Quarzsiliziumglas für den Heizelement. Das ist ideal, denn dieses Material verhindert, dass der Strom an unerwünschten Stellen fließen kann. Doch das Problem liegt nicht unbedingt im Glasrohr selbst. Die eigentliche Gefahr entsteht dort, wo die Drähte mit dem Heizelement verbunden sind. Deshalb setzen wir verstärkte Barrieren an diesen Stellen ein. So verhindern wir, dass Feuchtigkeit einen „elektrischen Brückeneffekt“ zwischen den Isolatoren erzeugt.
Außerdem benötigen Sie ein Dichtmaterial oder eine keramische Hülle, die Hitze aushalten kann. Diese Teile dehnen und schrumpfen jedes Mal, wenn der Heizer eingeschaltet oder ausgeschaltet wird. Wenn diese Dichtungen beschädigt werden, dringt Feuchtigkeit ein, der Widerstand sinkt – und schon hat man einen Kurzschluss.
Sichere Verbindungen und Erdung
Die meisten dieser Geräte nutzen Snap-In-Anschlüsse vom Typ R7. Wir stellen sicher, dass diese Anschlüsse in Gehäusen mit Schutzart IP installiert werden, damit der Dampf nicht eindringen kann.
Falls ein Anschluss locker ist, entstehen Funken – das kann das Metall allmählich zerstören. Um das zu verhindern – und um Korrosion durch Salze und Feuchtigkeit entgegenzuwirken – verwenden wir kontaktierte Kontakte aus Gold oder mit hohem Nickelanteil. So halten sie länger.
Was die Erdung angeht: Wir verlassen uns nicht auf normale Befestigungsschrauben. Das wäre ein Anfängerfehler. Wir verwenden stattdessen dicke Erdungskabel. So wird sofort abgeschaltet, falls etwas durchsickert. Man möchte schließlich nicht, dass das gesamte Heizergehäuse unter Spannung steht.
Der Kompromiss: Größe versus Sicherheit
Die Realität ist folgende: Wenn man eine optimale Isolierung haben will, muss das Gehäuse in der Regel etwas größer sein. Man kann nicht gleichzeitig ein sehr dünnes Gehäuse und maximale Sicherheit haben.
Wenn man unbedingt ein schlankes Design haben will, muss man mehr ausgeben für hochwertiges Silikon-Dichtmaterial, damit die Sicherheit gewährleistet bleibt. Das ist zwar teurer, aber es funktioniert. Achten Sie darauf, dass der Leckstrom unter 0,75 mA liegt – sonst ist das Gerät nicht sicher.